Und - was macht die Kunst?

Paradisetube

22. Nov. 2018

Inmitten des geistlichen Zentrums lud Lichtkünstler Mario Haunhorst die Besucher des Domjubiläums ein, den Bilder-Pool des „paradise tube“ um authentische und unverbrauchte Bilder jenseits flauschiger Wolkenberge und goldener

Himmelstore zu ergänzen. Beim „paradise tube“ handelt es sich um einen halbtransparenten, seidig-textilen Zylinder von etwa zweieinhalb Metern Durchmesser und elf Metern Höhe im Treppenhaus des Collegiums Borromäums, der sich sanft im Treppenhaus bewegt und Bildprojektionen zeigt. Durch das Sammeln, Zusammenstellen und Zeigen entstehen aber auch neue, subtile Wirkungszusammenhänge. Die medienkünstlerischen Mittel des Nebeneinander- Erscheinens und Verschwindens provozieren nicht zuletzt die Frage, ob Bilder vom Paradies davon abhalten, ein erfülltes Leben zu führen, weil sie manipulieren oder ob sie gebraucht werden, um einer Glaubensvorstellung Ziel und Richtung zu geben.

Erfrischend: Auf diese Weise kann spielerisch ein ergebnissoffener Bilderpool unterschiedlicher Perspektiven entstehen, der aktuelle Haltungen und Denkfiguren zur Bildhaftigkeite der letzten Fragen umreisst und in eine schwebende Spannung bringt.

 

 

Stille Blüten

21. Nov. 2018

Im neuen Raum der Stille des Hospizes St. Marien am St. Vinzenz-Hospital in Köln-Nippes findet der Besucher eine poetische Verbindung von Kreuz und Blume:

Im einer konzentrierten angeschnittenen Ellipse finden sich unregelmäßige kreuzförmige Vertiefungen. Sie erinnern an Fugenkreuze, an Risse, Fugen, an die Klagemauer. Hier können die Hausbewohner, Ihre Angehörige, Besucher und das Pflegepersonal Ihre Anliegen auf kleine bereitliegende Zettel schreiben, sie falten und in die Kreuze stecken. Die Papiere werden einzeln oder in Kaskaden zu kleinen Kreuzblumen. Wenn es nicht mehr um das Verstehen, sondern um das Ertragen geht, wenn Ohnmacht und Ausweglosigkeit ihre Schatten werfen, besteht hier die Möglichkeit der Inneren Stimme oder einem persönlichen Gebet einen Ausdruck zu geben.

 

Copyright: Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria/Fotograf Tim Friesenhagen

 

Kölner Stadtanzeiger zur Eröffnung des Hospizes

 

 

 

 

Offene Zugänge zu kulturellem Leben? Rahmenplan Innenstadt: Skulpturale Akzente und digitale Räume

10. Juli 2018

 

Mehr als 50 Projekte stehen im Rahmenplan Innenstadt (Entwicklungs- und Handlungskonzept Fortschreibung IEHK Rheine 2020) auf der Agenda. Eine der zentralen Herausforderungen besteht darin, die Potenziale der unterschiedlichen Ansätze zu verbinden. Im Spannungsfeld von Stadtplanung, Design und Kunst zeichnet sich jetzt ein Lösungsansatz ab: „open source“ heißt das Projekt, das der Kultur in der Stadt Rheine mehr Aufmerksamkeit und mehr Raum geben soll. Entwickelt wurde es im Dialog zwischen Projektentwicklern des Rahmenplans Innenstadt, den städtischen Museen der Stadt Rheine und dem Licht- und Raumkünstler Mario Haunhorst.  Das innovative Format setzt auf eine Kombination von großformatigen Skulpturen entlang eines Kulturwegs am Kettelerufer, am Marktplatz und am Falkenhof/Mühlentor sowie auf bodengebende Signets, die z.B.mittels QR-Code oder anderer Verfahren den Zugang zu digitalen Informationen und vor allem zu einer offenen, internetgebundenen Form der Information und Auseinandersetzung ermöglichen.

 

Fazit einer ersten kurzen Aussprache im Kulturausschuss: Diskussionsbedarf zu Details ist noch da, das Konzept wurde jedoch angenommen und zur weiteren Beratung in den Bauausschuss verwiesen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Kostenschätzung vorzunehmen und Wege zur Finanzierung des Konzeptes zu suchen. Das Projekt soll erst umgesetzt werden, wenn die Finanzierung gesichert ist.

 

 

 

Die neue Überwasserkirche - offen, weit und viel Licht

6. Juni 2017

Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 18. November 2016

Licht in der Überwasserkirche

 

 

 

 

Raum der Stille

6. Juni 2017

Der Raum der Stille im St. Vinzenz-Hospital ist ein überkonfessioneller Ort der Einkehr. Er liegt gut erreichbar am historischen Eingang des St. Vinzenz-Hospitals (Merheimer Straße) und wird von der Krankenhausseelsorge betreut.

 

Der Raum bietet Vorbeikommenden, Patienten und Besuchern, aber auch Mitarbeitern Gelegenheit, einzukehren, um zu entspannen, sich zu besinnen, zu meditieren oder zu beten. Zugleich ist er für die Krankenhausseelsorger Ort für Gespräche und Interventionen in existentiellen Lebenssituationen.

 

 

 

Paradisetube

22. Nov. 2018

Inmitten des geistlichen Zentrums lud Lichtkünstler Mario Haunhorst die Besucher des Domjubiläums ein, den Bilder-Pool des „paradise tube“ um authentische und unverbrauchte Bilder jenseits flauschiger Wolkenberge und goldener

Himmelstore zu ergänzen. Beim „paradise tube“ handelt es sich um einen halbtransparenten, seidig-textilen Zylinder von etwa zweieinhalb Metern Durchmesser und elf Metern Höhe im Treppenhaus des Collegiums Borromäums, der sich sanft im Treppenhaus bewegt und Bildprojektionen zeigt. Durch das Sammeln, Zusammenstellen und Zeigen entstehen aber auch neue, subtile Wirkungszusammenhänge. Die medienkünstlerischen Mittel des Nebeneinander- Erscheinens und Verschwindens provozieren nicht zuletzt die Frage, ob Bilder vom Paradies davon abhalten, ein erfülltes Leben zu führen, weil sie manipulieren oder ob sie gebraucht werden, um einer Glaubensvorstellung Ziel und Richtung zu geben.

Erfrischend: Auf diese Weise kann spielerisch ein ergebnissoffener Bilderpool unterschiedlicher Perspektiven entstehen, der aktuelle Haltungen und Denkfiguren zur Bildhaftigkeite der letzten Fragen umreisst und in eine schwebende Spannung bringt.

 

 

 

Stille Blüten

21. Nov. 2018

Im neuen Raum der Stille des Hospizes St. Marien am St. Vinzenz-Hospital in Köln-Nippes findet der Besucher eine poetische Verbindung von Kreuz und Blume:

Im einer konzentrierten angeschnittenen Ellipse finden sich unregelmäßige kreuzförmige Vertiefungen. Sie erinnern an Fugenkreuze, an Risse, Fugen, an die Klagemauer. Hier können die Hausbewohner, Ihre Angehörige, Besucher und das Pflegepersonal Ihre Anliegen auf kleine bereitliegende Zettel schreiben, sie falten und in die Kreuze stecken. Die Papiere werden einzeln oder in Kaskaden zu kleinen Kreuzblumen. Wenn es nicht mehr um das Verstehen, sondern um das Ertragen geht, wenn Ohnmacht und Ausweglosigkeit ihre Schatten werfen, besteht hier die Möglichkeit der Inneren Stimme oder einem persönlichen Gebet einen Ausdruck zu geben.

 

Copyright: Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria/Fotograf Tim Friesenhagen

 

Kölner Stadtanzeiger zur Eröffnung des Hospizes

 

 

 

Offene Zugänge zu kulturellem Leben? Rahmenplan Innenstadt:...

10. Juli 2018

Mehr als 50 Projekte stehen im Rahmenplan Innenstadt (Entwicklungs- und Handlungskonzept Fortschreibung IEHK Rheine 2020) auf der Agenda. Eine der zentralen Herausforderungen besteht darin, die Potenziale der unterschiedlichen Ansätze zu verbinden. Im Spannungsfeld von Stadtplanung, Design und Kunst zeichnet sich jetzt ein Lösungsansatz ab: „open source“ heißt das Projekt, das der Kultur in der Stadt Rheine mehr Aufmerksamkeit und mehr Raum geben soll. Entwickelt wurde es im Dialog zwischen Projektentwicklern des Rahmenplans Innenstadt, den städtischen Museen der Stadt Rheine und dem Licht- und Raumkünstler Mario Haunhorst.  Das innovative Format setzt auf eine Kombination von großformatigen Skulpturen entlang eines Kulturwegs am Kettelerufer, am Marktplatz und am Falkenhof/Mühlentor sowie auf bodengebende Signets, die z.B.mittels QR-Code oder anderer Verfahren den Zugang zu digitalen Informationen und vor allem zu einer offenen, internetgebundenen Form der Information und Auseinandersetzung ermöglichen.

 

Fazit einer ersten kurzen Aussprache im Kulturausschuss: Diskussionsbedarf zu Details ist noch da, das Konzept wurde jedoch angenommen und zur weiteren Beratung in den Bauausschuss verwiesen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Kostenschätzung vorzunehmen und Wege zur Finanzierung des Konzeptes zu suchen. Das Projekt soll erst umgesetzt werden, wenn die Finanzierung gesichert ist.

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Die neue Überwasserkirche - offen, weit und viel Licht

6. Juni 2017

Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 18. November 2016

Licht in der Überwasserkirche

Keine Kommentare

 

 

Raum der Stille

6. Juni 2017

Der Raum der Stille im St. Vinzenz-Hospital ist ein überkonfessioneller Ort der Einkehr. Er liegt gut erreichbar am historischen Eingang des St. Vinzenz-Hospitals (Merheimer Straße) und wird von der Krankenhausseelsorge betreut.

 

Der Raum bietet Vorbeikommenden, Patienten und Besuchern, aber auch Mitarbeitern Gelegenheit, einzukehren, um zu entspannen, sich zu besinnen, zu meditieren oder zu beten. Zugleich ist er für die Krankenhausseelsorger Ort für Gespräche und Interventionen in existentiellen Lebenssituationen.

 

 

 

 

Partizipation und Kunst?

31. Mai 2017

Was kann heute als künstlerisches Symbol oder Modell für den sinnlichen, geistigen und existentiellen Gebrauch dienen? Welche Formen sind gültig, angemessen und vor allem: was berührt?

 

Wichtig ist ein früh im Entwurfsprozess beginnender Dialog - und die Mitwirkung und Teilhabe der Menschen, die den Raum voraussichtlich nutzen werden. 

Der Künstler ist in ein Experte für bildnerisches Denken, experimenteller Spurensucher und Vermittler seiner Bild gewordenen Erfahrungen, die er zumeist außersprachlich in seiner Arbeit umsetzt. Die Wahl der Methoden und er Kommunikation ist abhängig vom vorher bestimmten Zeitrahmen und dem zur Verfügung stehenden Budget. Die einzelnen Methodenbausteine können aufeinander aufbauen oder sich ergänzen, wodurch sich ein großes Spektrum von Beteiligungsmöglichkeiten und Erkenntnissen für den künstlerischen Gestaltunsprozess ergibt.

 

Der Gestaltungsprozess der Schulkapelle an der Maria-Ward-Schule in Würzburg ist ein solches Partizipationsprojekt: Schulfamilie, Architekt und Künstler, Stiftungsvorstand und Bistum arbeiten hier am Gelingen eines außergewöhnlichen Projekts zusammen: Der Umgestaltung einer Konventskapelle in einen Gottesdienst, Gebets- und Meditationsraum der Maria-Ward-Schule in Würzburg.

 

 

 

Bremen, St. Johann: Frohe Botschaften in neuem Licht

31. Mai 2017

Die alte Franziskanerkirche im Bremer Schnoor-Viertel 

erscheint nach einer großartigen Sanierung in neuem Licht:

 

https://www.lichtnet.de/frohe-botschaften-in-neuem-licht/

 

 

 

Malgarten, Neue Friedhofskapelle

31. Mai 2017

Künstlerisches Konzept, Glasgestaltung

in Kooperation mit Architekturbüro Axel Mutert, Bramsche

 

 

 

Zauberhaftes Observantenkonzert

31. Mai 2017

Sonntag, 11. Juni, 21.30 Uhr

Nachtkonzert bei Kerzenschein

Ellen Beinert, Orgel / Mario Haunhorst, Lichte Momente

 

im Rahmen der Konzertreihe Sommersemester 2017

Ev. Universitätskirche Münster / Schlaunstraße