Partizipation und Kunst?

Was kann heute als künstlerisches Symbol oder Modell für den sinnlichen, geistigen und existentiellen Gebrauch dienen? Welche Formen sind gültig, angemessen und vor allem: was berührt?

 

Wichtig ist ein früh im Entwurfsprozess beginnender Dialog - und die Mitwirkung und Teilhabe der Menschen, die den Raum voraussichtlich nutzen werden. 

Der Künstler ist in ein Experte für bildnerisches Denken, experimenteller Spurensucher und Vermittler seiner Bild gewordenen Erfahrungen, die er zumeist außersprachlich in seiner Arbeit umsetzt. Die Wahl der Methoden und er Kommunikation ist abhängig vom vorher bestimmten Zeitrahmen und dem zur Verfügung stehenden Budget. Die einzelnen Methodenbausteine können aufeinander aufbauen oder sich ergänzen, wodurch sich ein großes Spektrum von Beteiligungsmöglichkeiten und Erkenntnissen für den künstlerischen Gestaltunsprozess ergibt.

 

Der Gestaltungsprozess der Schulkapelle an der Maria-Ward-Schule in Würzburg ist ein solches Partizipationsprojekt: Schülerinnen und Lehrerinnen, Architekt und Künstler, Stiftungsvorstand und Bistum arbeiten hier am gelingen eines außergewöhnlichen Projekts zusammen: Der Umgestaltung einer Konventskapelle in einen Gottesdienst, Gebets- und Mediataionsraum der Maria-Ward-Schule in Würzburg.

 

 

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